9 Tipps zur Einrichtung eines sicheren Passworts | Tech

Fängt dein Kopf an sich zu drehen, wenn du ein Passwort für ein neues Konto erstellen musst? Keine Sorge! Der 4. Mai ist der Welttag des Passworts und deshalb hat unser Software-Ingenieur Nic Wortel 9 Tipps für Sie zusammengestellt, damit Hacker sicher sein können, dass es unmöglich ist, Ihre Passwörter zu hacken und dass Sie sie nicht immer wieder vergessen! Auch bei der Erstellung von Konten im LEVIY Dashboard sollten Benutzer ein sicheres Passwort speichern. Lies weiter! Tipp 0.5: Gib dein Passwort niemals an andere Personen weiter. Natürlich wusstest du das schon, nicht wahr?

1. Verwenden Sie für jedes Konto ein anderes Passwort
Wenn jemand Ihr Passwort für ein Konto kennt, ist es einfach zu überprüfen, ob dieses Passwort für andere Konten auch funktioniert. Daher ist es wichtig, für jedes Konto ein anderes Passwort zu verwenden. Dadurch wird verhindert, dass Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr Bankkonto gehackt wird, wenn das Passwort, das Sie einmal zur Bestellung verwendet haben, jemals aufgedeckt wird. Denken Sie daran, dass, wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, viele Websites Ihnen ein neues per E-Mail schicken werden. Das bedeutet, dass jemand mit Zugriff auf Ihre E-Mails auch leicht auf Ihre anderen Konten zugreifen kann!

2. Verwenden Sie keine offensichtlichen Informationen
Wenn Sie offensichtliche Informationen als Passwort verwenden, machen Sie es Hackern sehr einfach, Ihr Passwort zu erraten. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr Passwort nicht aus Ihrem Benutzernamen, Ihrer E-Mail-Adresse, Ihrem Namen oder dem Namen einer Ihnen bekannten Person, Ihrem Geburtsdatum oder anderen Informationen besteht, die von jemand anderem herausgefunden werden können.

3. Häufig verwendete Muster vermeiden
Die am häufigsten verwendeten Passwörter im Jahr 2018 waren „123456“, „Passwort“, „123456789“, „1234567878“, „12345678“, „12345“ und „111111“. „Qwerty“ war auf dem neunten Platz. Hacker wissen das auch und können diese häufig verwendeten Muster schnell überprüfen. Vermeiden Sie daher die Verwendung von Tastaturfolgen und vorhandenen Wörtern sowie deren Kombinationen (z.B. „password123“). Das Ersetzen bestimmter Buchstaben durch Ziffern (3 statt E, @ statt a, 0 statt o, etc.) ist ebenfalls sehr vorhersehbar und daher leicht auffindbar.

4. Wählen Sie ein sicheres Passwort
Je länger das Passwort, desto schwieriger ist es zu erraten. Wenn ein 4-stelliges Passwort mit einer Geschwindigkeit von 10.000 Versuchen pro Sekunde innerhalb einer Sekunde geknackt werden kann, kann ein 10-stelliges Passwort bis zu 12 Tage dauern. Ein Passwort aus 12 Zeichen dauert 3 Jahre! Verwenden Sie auch so viele verschiedene Arten von Zeichen wie möglich (Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Satzzeichen), so dass ein Hacker mehr Kombinationen ausprobieren muss, um Ihr Passwort zu finden. Sie können die Stärke Ihres Passworts auf https://howsecureismypassword.net/ testen.

5. Verwenden einer Passphrase
Der beste Weg, ein sicheres Passwort zu erstellen, ist die Verwendung einer Passphrase. Dies ist ein Passwort, das aus mehreren Wörtern besteht. Es dauert viel länger, eine Passphrase zu knacken, da sie länger ist als ein „normales“ Passwort. Es ist auch viel einfacher zu merken als eine zufällige Kombination von Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Bei der Verwendung einer Passphrase ist es wichtig, keine bekannte Phrase zu verwenden (z.B. aus einem Buch oder einem Film), da es dadurch leicht ist, die Passphrase zu erraten. Es ist besser, eine Kombination aus zufälligen, schwer zu erratenden Wörtern zu verwenden, die für Sie leicht zu merken sind.

Leider haben einige Websites eine Begrenzung der Länge Ihres Passworts und die Verwendung einer Passphrase ist nicht immer möglich.

6. Verwalten Sie Ihre Passwörter mit einem Passwortmanager
Je mehr eindeutige Passwörter Sie verwenden und je stärker sie sind, desto schwieriger ist es, sie alle zu behalten. Glücklicherweise gibt es verschiedene Programme, die Ihnen helfen können, sichere Passwörter zu erstellen, zu speichern und einzugeben. Infolgedessen müssen Sie sich nur ein Passwort (das des Passwortmanagers) merken und dennoch für jede Website eindeutige Passwörter verwenden. Beispiele für Passwortmanager sind LastPass, 1Password und KeePass. Sehr praktisch!

7. Einrichten der Zwei-Faktor-Authentifizierung
Immer mehr Websites bieten die Möglichkeit, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu nutzen. Das bedeutet, dass Sie nach dem Anmelden mit Ihrem Benutzernamen und Passwort einem zusätzlichen Schritt zum Anmelden folgen müssen, z.B. durch Eingabe eines Codes, den Sie über eine App oder SMS erhalten haben. Infolgedessen hat jemand, der es geschafft hat, Ihr Passwort zu finden, nicht sofort Zugriff auf Ihr Konto. In vielen Fällen ist dies eine zwingende Voraussetzung, z.B. für Ihre Bank oder DigiD, aber Sie können dies auf vielen anderen Seiten (wie Google, Facebook und Twitter) selbst aktivieren.

8. Achten Sie darauf, wo Sie Ihr Passwort eingeben
Geben Sie Ihr Passwort nicht ein, wenn Sie über einen Link (z.B. in einer E-Mail) zu einer Website navigiert haben. Vielleicht hat jemand eine überzeugende Kopie einer Website erstellt, in der Hoffnung, dass Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort eingeben (besser bekannt als Phishing). Stellen Sie daher sicher, dass der Domainname korrekt ist und die Verbindung sicher ist, bevor Sie Ihr Passwort eingeben. Dabei kann auch ein Passwortmanager helfen, da er das Passwort nur dann eingibt, wenn Sie sich auf der richtigen Website befinden.

9. Überprüfen Sie, ob Ihr Passwort verletzt wurde
Diese Website https://haveibeenpwned.com/ sammelt Informationen über Hacks und Datenschutzverletzungen und ermöglicht es Ihnen zu überprüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse in einem solchen Fall gefunden wurde. Sie können Ihre E-Mail-Adresse auch registrieren, um E-Mail-Benachrichtigungen zu erhalten, wenn ein Datenverstoß vorliegt, bei dem Ihre Daten gefunden wurden. Wenn Ihre Daten bei einem Verstoß gefunden wurden, ist es ratsam, Ihr(e) Passwort(e) zu ändern.

Diese Tipps helfen Ihnen, sich Ihre Passwörter zu merken und zu verhindern, dass andere Personen Ihre Konten verwenden, einschließlich Ihres Leviy-Kontos. Warum überprüfen Sie nicht gleich die Stärke Ihrer Passwörter und starten mit einem Passwortmanager?

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!